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„Die sind uns so weit voraus!“

„Die sind uns so weit voraus!“ – Der meistgesagte Satz von Thorben und mir während unseres kurzen Ausflugs nach Stockholm. Da Dominik dort seine Freundin besuchte, fuhren auch Thorben und ich nach Stockholm, für eine kleine Reunion. In den fünf Tagen sahen wir viele Ecken der wunderbaren Stadt, große Essensfeste, den Stockholm Marathon, Museen und und und. Überall hat man das Gefühl, dass die Schweden irgendwie überall ein bisschen weiter denken:
Auf den Straßen fahren schon viele Elektroautos, Radfahrer fahren so gut wie immer mit Helm, überall an den Straßen findet man kleine Stationen zum Fahrrad aufpumpen und auch an den Supermarktkassen sieht man nur noch selten Kassierer. Auch mit meinem Bargeld hatte ich ab und an Probleme, weil selbst Kleckerbeträge normalerweise mit Kreditkarte bezahlt werden.

Die sind einfach weiter als wir.

Colombia

Nach 1,5 Jahren setzte ich wieder einen Fuß auf Südamerika. Kolumbien stand dieses Mal auf der Liste. Hier traf ich mich mit Karen, einer Freundin aus meiner Zeit in Bolivien.

Nach einer Nacht in Bogotá machten wir uns auf und flogen an die Nordwestküste Kolumbiens, nach Santa Marta. Dort wurden wir mit wunderbaren kolumbianischen Temperaturen begrüßt, die mir, aus dem kalten Deutschland kommend, zu Anfang ein wenig zusetzten.

Santa Marta ist ein schönes Städtchen, auch wenn wir uns von den Stränden mehr erwarteten. Doch als Ausgangspunkt für weitere Touren durchaus zu gebrauchen. So machten wir uns nach ein paar Tagen auf eine zwei Stunden typisch südamerikanische Fahrt nach Minca. Das kleine Dörfchen liegt in mitten der tropischen Waldberge und war klimatisch für mich wieder sehr angenehm. Leider auch für sämtliche Stechviecher. Doch waren wir dort noch nicht am Ziel, denn unsere Unterkunft lag noch weiter in die Dschungelberge hinein, erreichbar jedoch nur per Motorrad. So heuerten wir zwei Fahrer an, die uns (und unser Gepäck) doch relativ sicher weiter nach oben brachten. Und dort: el paraíso: tausende Tiergesänge in der Dämmerung, ein kleiner Bachlauf direkt auf dem Grundstück der Lodge. Dschungel um uns herum, mit schönen Wanderungen, Wasserfällen und leckeren Früchten. In einigen Cafés wurden wir dann auch mal gefragt, ob wir „postre“ haben wollen – Nachtisch. Damit war jedoch immer Marihuana gemeint, dass wohl in der Region gerne angebaut wird.

Nach ein paar Tagen im dortigen Paradies wollten wir dann endlich einen Traumstrand sehen. So brachen wir wieder nach Santa Marta auf, von wo wir „direkt“ einen Anschlussbus nach Palomino bekamen. Direkt heißt: Wir fragen den Fahrer unseres Collectivos (hier ein Jeep, der zwischen Minca und Santa Marta pendelt), von wo die Busse nach Palomino fahren. Drei Sekunden später fängt er wie wild an zu hupen, wuchtelt mit seinen Händen und schreit laut aus dem Fenster. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite hält ein vorbeifahrender Bus. Unser Fahrer schnallt das Gepäck vom Dach und wünscht uns eine schöne Weiterreise. Wir steigen in den Bus, der mit uns weiter Richtung Norden fährt. Wie für Südamerika typisch ist nicht nur ein Huhn dabei, sondern ein ganzer Karton kleiner fiebsender Küken.

Einige Kilometer vor Palomino liegt unsere Unterkunft. Eine Hütte „direkt“ am Strand. Nur, dass wir auf einer Steilküste sind und der Strand etwa 20 m unter uns ist. „Direkt“ am Strand bedeutete auch direkt an der Küstenstraße, die keine 10 m von uns verlief.
Dafür gab es, einmal die Steilküste überwunden, den traumhaftesten Traumstrand, wie man sich ihn nur vorstellen kann: Menschenleer, Palmen (mit Kokosnüssen) und eine Flussmündung (mit einem Caiman).

Nach Dschungel und Strand ging es nach ein paar Tagen wieder in eine Stadt: Cartagena. Hier gab es vor allem leckere Cafés, Rum-Getränke, Museen und in der Mitte eine riesige Festung auf einem Berg. Diese konnten wir ober – und unterirdisch besichtigen. Wie ein Labyrinth gab es Gänge, die tief in Festung und Berg hineinführten. Und sie wurden schmäler, irgendwann unbeleuchtet, dann wartete man gebückt durch Wasser. Hätte man nicht selbst irgendwann aufgehört, wäre man wahrscheinlich auf ewig verschollen. Typisch mal wieder.

Von Cartagena flogen wir dann wieder zurück nach Bogotá und hatten nun auch dort noch einige Tage Zeit für Erkundungen. Hier konnte ich mich noch mit einem alten Schulfreund aus Rheine und einem Kolumbianer treffen, den ich in Hamburg betreute.
Per Seilbahn ging es so auf einen wunderbaren Aussichtsort mit Blick auf Bogotá, per Busse in den botanischen Garten, oder per Fuß ins Goldmuseum. Eine schöne, aber auch ziemlich große Stadt. Die ich nach einigen Tagen wieder von oben sah: auf dem Weg zurück nach Hause.

Viele Wege führen nach Rom

Mein zweiter „Auslandseinsatz“ während meines Praktikums führte mich nach Rom! Grund war diesmal nicht eine Klimakonferenz sondern – eine Praktikantenfahrt. Von unserem Arbeitsgeber werden wir Praktikanten für zwei Tage freigestellt, damit wir die Chance haben, international agierende Organisationen oder Institutionen zu besichtigen. Irgendwann kam unter einigen Praktiks die Idee auf, eine Fahrt nach Rom zu organisieren dsc05238und irgendwie landete auch ich im Team, das für die Fahrt verantwortlich war. Nach viel Geplane, Schreiberei und Gebuche machten sich dann Anfang Dezember 20 Praktikanten aus verschiedenen Standorten auf den Weg nach Rom.
Ein ziemliches Highlight erwartete uns dann aber schon eher: die FAHRT! Zusammen mit den drei Mitorganisatoren fuhren wir per Nachtzug von München nach Roma Termini. Die Betten blieben aber erstmal hochgeklappt, ein Tisch wurde aufgebaut und gemütlich gespeist. Auch die Kühlkette funktionierte, für die Cuba Libres stand also Eis zur Verfügung! Die an unserem Abteil vorbeigehenden Passagiere staunten ganz gut, als sie dort eine gemütliche Barathmosphäre erkannten.
So kamen wir halbwegs frisch am donnerstagmorgen an, machten uns auf dem Weg zum dsc05263Hostel, wo dann im Laufe des Tages auch die anderen Praktis anreisten. Zeit also, um schon mal ein bisschen von der Stadt zu sehen.  Am nächsten Tag hatten wir dann die Möglichkeit, das World Food Programme zu besichtigen, danach ging es zur Ständigen Vertretung bei FAO, WFP und IFAD.  Den Samstag und Sonntag nutzten wir dann für den Besuch von Museen, Vatikan, Parks, Sehnswürdigkeiten, Kneipen und Restaurants. Ich habe am Montag noch einen Urlaubstag angehängt, so konnte noch einmal das schönste Wetter genießen und im Dezember mit T-Shirt in der Sonne sitzen. Fazit Rom: Schöne Stadt und mit coolen Praktikanten noch mal besser!

Der erste Schritt in Afrika

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Da war er gewesen, mein erster Schritt auf dem afrikanischen Kontinent. Ein sehr besonderer Schritt für mich. In der Hand trug ich ein zusammengepacktes Roll-up – denn ich war über die Arbeit hier: Vom 8. – 12. November begleitete ich meinen Kollegen Robert auf der Klimakonferenz CoP22 in Marrakesch. Er wurde dorthin eingeladen, um einen Vortrag zum Thema Nexus Energie, Wasser und Landwirtschaft zu halten. Ich wurde mit dem Auftrag mitgeschickt, ihn dabei zu unterstützen. Für mich hieß das also: Roll-ups tragen, französisch sprechen, Fotos machen und während seines Vortrages ein Miniaturmodell eines Pilotprojektes präsentieren.
dsc04964Die ganze Fahrt war eher unorganisiert, das Landesbüro in Marokko sollte sich um Unterkunft und Akkreditierung kümmern. Am Flughafen angekommen wussten wir jedoch nicht, ob wir die Akkreditierung erhalten haben (und damit den Zutritt zur CoP) und wo unsere Unterkunft sein sollte.
Nach einigen Anrufen meines namibianischen Kollegen Roberts (die Ruhe in Person) hatten wir dann zumindest eine Adresse und konnten in den passenden Reisbus einsteigen, der die ankommenden CoP-Besucher auf ihre Hotels verteilen sollte. Zu unserer Zeit schienen es aber noch nicht viele zu sein, so verließ der 60-sitzige Reisebus mit 6 Ankömmlingen das Flughafengelände. Nachdem die paar anderen Reisenden zu ihren Hotels gebracht wurden, saßen nur noch Robert und ich im Bus. Doch weder Busfahrer noch Reiseleiter wussten genau, wo unser Hotel sein sollte.
Und so kreist also ein riesiger Reisebus durch Marrakesch, auf der Suche nach dem Hotel, um zwei Besucher der Klimakonferenz abzuliefern. Letztendlich kamen wir auch an. dsc04951
Die CoP22 gliederte sich in zwei Bereiche, die Blue Zone (wo die ofiziellen Konferenzenzen stattfanden und sich die Politiker /Entscheidungsträger für die Verhandlungen tragen) und die Green Zone ( eine große Messe mit klimarelevanten Ausstellern & Konferenzräumen für Vorträge). Für uns war die Green Zone relevant, wo wir 3 Tage lang die verschiedenen Stände besuchten, Vorträge anhörten und letztendlich auch unseren eigenen präsentierten.

Nach der Messe blieb dann immer noch ein bisschen Zeit, um etwas vom Marrakesch selbst zu sehen. Leider viel zu wenig für diese wunderbar geheimnisvolle, lebendige Stadt, die überall anders roch, klang und aussah. So schlenderte ich manchmal über Stunden ohne Plan und Orientierung durch immer kleiner und größer werdende Gassen, vorbei an dsc04984Märkten, kleinen Imbissen, Teeständen und an Leuten, die mit Leiter und Besen versuchten eine Katze vom Hausdach zu retten. Und war man noch so verloren in einem Labyrinth aus schmalen Gängen, früher oder später traf man ein paar Touristen, die einen Weg zu kennen schienen.
Und so ging es dann nach ein paar Tagen wieder zurück, diesmal per Taxi zum Flughafen. Marrakesch werde ich aber bestimmt noch einmal wiedersehen 🙂

 

Zusammenkunft auf den Azoren

Nach vielen Jahren schafften wir es zum Ende 2015 zu etwas ganz besonderem: einen Familienurlaub und gemeinsames Weihnachten mit der Familie!
Die Azoren sind eine schöne handliche Inselgruppe irgendwo im Meer von Portugal aus Richtung USA. Eine Woche befanden wir 3 Brüder uns auf São Miguel, unsere Eltern kamen nach ein paar Tagen dazu. Eine schöne Insel, mit wunderbarer Natur und auch schaurigen Plätzen. Leider waren die Azoren-Hochs wohl gerade ausgegangen, sodass wir oft mit Regen und Wolken zu kämpfen hatten. Ein paar Eindrücke:

 

Ins Land der Sonne

Aus Bolivien zurückkommend, verbrachte ich 2 Wochen „akklimatisierend“ in Deutschland. Ich besuchte Verwandte und Freunde und genoss den Sommer im heimischen Garten :).
Dann musste ich jedoch wieder etwas unternehmen. Nach all der Abenteuerzeit in Südamerika wäre es zu langweilig gewesen, meine Semesterferien unbereist zu lassen. Ohne viel Planung machte ich mich auf dem Luftweg nach Skopje, Mazedoniens Hauptstadt. Seit meinem Freiwilligenjahr in Frankreich (dort war auch ein mazedonischer Freiwilliger) reizte mich dieses doch  ziemlich unbekannte Land, besonders wegen seiner Flagge.
In Skopje verbrachte ich ein paar Tage im Unity Hostel und schaute mirDSC09979 die Stadt an. Besonders auffällig: Monumente, Statuen und Fahnen. Überall. Wie in vielen anderen Städten gab es auch hier eine alte Festungsanlage in der Mitte der Stadt, eine westlich geprägte „Neustadt“ und eine muslimisch geprägte Altstadt und viele nette Backpacker aus aller Welt. Nach einigen Tagen, Museen, Basaren, leckeren Essen, Wanderungen außerhalb von Skopje und interessanten Bekanntschaften plante ich Ohrid als nächsten Aufenthalt.
Insgesamt fühlte ich mich in Mazedonien oft an Bolivien erinnert: Umringt von anderen Ländern und kein Meer. Einem riesigen Inlandsee (aus der selben Zeit wie der Titikakasee stammend) der zu Mazedonien und Albanien gehört, ziemlich preiswert zum reisen, essen, übernachten…
DSC00019Ohrid selbst ist eine wunderschöne Stadt am Rande des Ohridsees. Ein glasklarer See, mit perfekter Badetemperatur! Wären bloß nicht all die Touristen. Leider hatten anscheinend gerade sämtliche Balkanländer Ferien, wegen der guten Preise zieht es daher viele Urlauber aus allen umliegenden Ländern nach Mazedonien, speziell Ohrid. Zum Glück konnte man dem Trubel ein bisschen entkommen, wenn man früh genug aufstand oder die richtigen Strände kannte! Nach ein paar Strandtagen, Klösterbesichtigungen und wie immer vielen Bekanntschaften mit anderen Reisenden fuhr ich weiter nach Bitola. Diese Stadt war super entspannt und untouristisch mit einem super Nachtleben. Auch hier verblieb ich ein paar Tage, die wegen leckerer Coctails, Wanderungen im Nationalpark und der schönen Stadt schnell rumgingen.
Meine nächste Station war Krushevo, einer geschichtlich sehr wertvollen Stadt. Nach einer Nacht gings weiter nach Prilep. Nach langer Suche nach einer Unterkunft musste ich in einem Hotel schlafen. 20 Euro waren für eine Nacht über das Doppelte, was ich sonst immer bezahlte.DSC00225
Von Prilep machte ich mich dann langsam auf den Rückweg, jedoch ohne viel Plan wie :D. Ich hatte ja nichts geplant. Letztendlich fuhr ich zurück nach Ohrid, von dort nach Struga, von dort in Albaniens Hauptstadt Tirana. Dort traf ich mich mit einer alten WG-Mitbewohnerin und lernte auch Tirana ein bisschen kennen. Von Albanien nahm ich eine Fähre, die mich nach einem Tag auf dem Wasser von Durres nach Ancona in Italien brachte. Hier schnappte ich mir einen Zug nach Bologna. Nach ein bisschen Stadttour schnappte ich mir einen Flieger, der mich nach ca. 3 Wochen wieder gut nach Hamburg brachte.

Dies war eine ziemliche Kurzfassung des Erlebten. Insgesamt hat mich Mazedonien ziemlich beeindruckt. Es ist ein sehr DSC00125stolzes, altes und neues Land. Die Einwohner sind Ausländern gegenüber ziemlich aufgeschlossen, nett und hilfreich. Besonders, wenn man zumindest ein paar Brocken Mazedonisch rausbrachte. Verständigungsprobleme hatte ich nie. Die Bevölkerung ist ziemlich sprachenreich.
Zum Reisen ist Mazedonien auch perfekt. Es gibt traumhafte Landschaften und eine sehr leckere Küche mit grieschichem und türkischem Einfluss, viele kulturellen  und geschichtliche Orte, guten Busverbindungen zwischen den Städten und vielen Hostels. Für mich sicherlich nicht die letzte Reise hierher 🙂

Abenteuer im Hochland

Im Anschluss der Reise mit den Technikern vom Complejo Solar de Oruro ging es direkt weiter: mit einem der Techniker von Ecoenergía machte ich mich auf den Weg in den Norden des Departments Potosí. Wir verbrachten einige Tage in der Region von Sacaca, wieder mal um einige solare Wasserpumpen zu besichtigen.
Wir hatten eine Liste mit Personen, die eines dieser Systeme im Rahmen eines Projektes DSC09549erhalten hatten. Die Communidad lag in einem Tal, der Weg hinunter aus Schutt und Geröll. Mit unserem Fahrzeug näherten wir uns so gut es ging an, der restliche Abstieg zu Fuß war nach einer halben Stunde geschafft. Unten angekommen war außer ein paar Fußball spielenden Jugendlichen kaum eine Menschenseele zu sehen. Der Grund war ein Dorffest am Vortag. Sämtliche Männer waren um 2 Uhr Nachmittags noch am schlafen oder so unzurechnungsfähig, dass ich mit meinen Fragebögen ein bisschen fehl am Platz war. Mit den Frauen konnte man auch nicht kommunizieren. Diese sprechen in den abgelegenen Communities meist nur eine der indigenen Sprachen und sind zudem so schüchtern, dass sie kichernd in ihren Häusern verschwinden (Im Gegensatz zu den Männern verlassen die Frauen so gut wie nie ihre Communities, haben kaum Bildung und kennen keine „Welt da draußen“).
Ein weiteres Problem in dieser Community waren dann die Pumpen selber. Zwar fanden wir die Häuser mit ihren Solarpanelen schnell, doch wurden die Pumpen nie genutzt. Alle Teilnehmer des Projekts zeigten uns froh ihre noch orginalverpackten Wasserpumpen. Sie hatten damals an einem Projekt für Wasserförderung teilgenommen, und ein Solarpanel, eine Batterie und eine Solarpumpe fast gratis erhalten. Die Systeme wurden von Ihnen jedoch nur zur Beleuchtung genutzt, der Fluss in der Nähe und einige manuelle Pumpen im Dorf sorgen fürs Wasser…
Nachdem wir wieder zum Auto hochgestiegen sind ging es daran, die Geröllstraße DSC09572hochzukommen. Bis auf eine Stelle klappte das ganz gut. Nur diese eine Stelle schafften wir auch nach etlichen Versuchen nicht, da unser Fahrzeug kein Allriedantrieb hatte. So musste unser Techniker wieder ins Dorf absteigen und Leute zum Anschieben auftreiben. Nach einiger Zeit waren wir dann 4 Leute zum schieben, das Auto wieder frei.
Am folgenden Tag ließen wir unsere Liste beiseite (hätte dort wegen uninstallierten Pumpen keinen Sinn gemacht) und steuerten ein andere Zonen an, wo wir tatsächlich Panele und Pumpen vorfanden. Unter anderen fanden wir auch einen Tinku (Kampf). Bei dieser Veranstaltung treffen sich 2 verschiedene Communities und verprügeln sich. Es geht mit Schiedsrichtern sogar ein bisschen geordnet zu. So schlagen sich in verschiedenen Kreisen Kinder, Frauen und Männer. Alle natürlich gut alkoholisiert. Ich als einziger Weiße fühlte mich natürlich ein bisschen unwohl, da ich auch ab und zu gefragt wurde ob ich nicht kämpfen will 😀