Archiv der Kategorie: Voyages

„Die sind uns so weit voraus!“

„Die sind uns so weit voraus!“ – Der meistgesagte Satz von Thorben und mir während unseres kurzen Ausflugs nach Stockholm. Da Dominik dort seine Freundin besuchte, fuhren auch Thorben und ich nach Stockholm, für eine kleine Reunion. In den fünf Tagen sahen wir viele Ecken der wunderbaren Stadt, große Essensfeste, den Stockholm Marathon, Museen und und und. Überall hat man das Gefühl, dass die Schweden irgendwie überall ein bisschen weiter denken:
Auf den Straßen fahren schon viele Elektroautos, Radfahrer fahren so gut wie immer mit Helm, überall an den Straßen findet man kleine Stationen zum Fahrrad aufpumpen und auch an den Supermarktkassen sieht man nur noch selten Kassierer. Auch mit meinem Bargeld hatte ich ab und an Probleme, weil selbst Kleckerbeträge normalerweise mit Kreditkarte bezahlt werden.

Die sind einfach weiter als wir.

Der erste Schritt in Afrika

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Da war er gewesen, mein erster Schritt auf dem afrikanischen Kontinent. Ein sehr besonderer Schritt für mich. In der Hand trug ich ein zusammengepacktes Roll-up – denn ich war über die Arbeit hier: Vom 8. – 12. November begleitete ich meinen Kollegen Robert auf der Klimakonferenz CoP22 in Marrakesch. Er wurde dorthin eingeladen, um einen Vortrag zum Thema Nexus Energie, Wasser und Landwirtschaft zu halten. Ich wurde mit dem Auftrag mitgeschickt, ihn dabei zu unterstützen. Für mich hieß das also: Roll-ups tragen, französisch sprechen, Fotos machen und während seines Vortrages ein Miniaturmodell eines Pilotprojektes präsentieren.
dsc04964Die ganze Fahrt war eher unorganisiert, das Landesbüro in Marokko sollte sich um Unterkunft und Akkreditierung kümmern. Am Flughafen angekommen wussten wir jedoch nicht, ob wir die Akkreditierung erhalten haben (und damit den Zutritt zur CoP) und wo unsere Unterkunft sein sollte.
Nach einigen Anrufen meines namibianischen Kollegen Roberts (die Ruhe in Person) hatten wir dann zumindest eine Adresse und konnten in den passenden Reisbus einsteigen, der die ankommenden CoP-Besucher auf ihre Hotels verteilen sollte. Zu unserer Zeit schienen es aber noch nicht viele zu sein, so verließ der 60-sitzige Reisebus mit 6 Ankömmlingen das Flughafengelände. Nachdem die paar anderen Reisenden zu ihren Hotels gebracht wurden, saßen nur noch Robert und ich im Bus. Doch weder Busfahrer noch Reiseleiter wussten genau, wo unser Hotel sein sollte.
Und so kreist also ein riesiger Reisebus durch Marrakesch, auf der Suche nach dem Hotel, um zwei Besucher der Klimakonferenz abzuliefern. Letztendlich kamen wir auch an. dsc04951
Die CoP22 gliederte sich in zwei Bereiche, die Blue Zone (wo die ofiziellen Konferenzenzen stattfanden und sich die Politiker /Entscheidungsträger für die Verhandlungen tragen) und die Green Zone ( eine große Messe mit klimarelevanten Ausstellern & Konferenzräumen für Vorträge). Für uns war die Green Zone relevant, wo wir 3 Tage lang die verschiedenen Stände besuchten, Vorträge anhörten und letztendlich auch unseren eigenen präsentierten.

Nach der Messe blieb dann immer noch ein bisschen Zeit, um etwas vom Marrakesch selbst zu sehen. Leider viel zu wenig für diese wunderbar geheimnisvolle, lebendige Stadt, die überall anders roch, klang und aussah. So schlenderte ich manchmal über Stunden ohne Plan und Orientierung durch immer kleiner und größer werdende Gassen, vorbei an dsc04984Märkten, kleinen Imbissen, Teeständen und an Leuten, die mit Leiter und Besen versuchten eine Katze vom Hausdach zu retten. Und war man noch so verloren in einem Labyrinth aus schmalen Gängen, früher oder später traf man ein paar Touristen, die einen Weg zu kennen schienen.
Und so ging es dann nach ein paar Tagen wieder zurück, diesmal per Taxi zum Flughafen. Marrakesch werde ich aber bestimmt noch einmal wiedersehen 🙂

 

Und plötzlich war ich da…

Die letzten Wochen in Deutschland verflogen unglaublich schnell. Nach der letzten Klausur verblieben sechs Tage mit Feierei, Finale, Auszug aus dem Wohnheim, und vielen Abschieden.
Die Reise nach La Paz war natürlich anstrengend: Als ich von Frankfurt über Madrid und Lima nach 25 Stunden am Flughafen in El Alto ankam, war ich erstmal platt. Auch die Höhenluft war merkbar, wenn auch nicht allzu stark wie erwartet.
Am Flughafen wartete schon ein Taxifahrer, der mich bis zu meiner Wohnung in La Paz brachte. Dort die Überraschung: Ich wohne wieder ganz oben im 17. Stock! Die recht große Wohnung teile ich mir mit 2 netten Bolivianern und einer Katze. Ich bin gespannt, wie sich das WG-Leben so entwickelt.
Nach 2 Tagen in La Paz kann ich schon ein kleines Fazit ziehen:
-Es ist kalt. Zumindest, wenn man aus Deutschland sommerliche Temperaturen gewöhnt ist.
-Es ist billig. Da macht das Essen natürlich umso mehr Spaß J
-Es lässt sich gut feiern gehen. Wenn man die richtigen Orte oder Leute kennt.

Mehr in Kürze !

Das ist Peru !

Noch nie habe ich innerhalb von 3 Wochen so viele Abenteuer erlebt, wie in Peru!
Hier eine kleine Zusammenstellung, alphabetisch sortiert (zeitlich durcheinander 😀 )

Anreise
Die Reise von Hamburg-Amsterdam-Lima verzögerte sich um 12 Stunden, da sich meinDSC04357 Flug von Hamburg verspätete und der in Amsterdam nicht wartete. Nach Umbuchung fand ich mich in Madrid innerhalb einer 7 Personen-Gruppe wieder, die alle das selbe Problem hatten. Nach kleinem Gepäck-Chaos hatten wir dann noch eine schöne Zeit und Gratisessen zusammen, bevor wir, endlich in Lima angekommen, auseinandergingen.

Bier
Ein bisschen über Deutschland weiß jeder Peruaner. Zum Beispiel über Schalke, Bayern und Hamburg. Dank der Peruanischen Nationalspieler Farfan, Pizarro und Guererro. Desweiteren sind sie davon überzeugt, dass das Bier in Deutschland erfunden wurde. In Dicsos wird Bier immer zusammen getrunken. Einer kauft eine Flasche, die dann samt Becher im Kreis rumgegeben wird: Man gießt einen Schluck in den Becher, gibt die Flasche weiter, trinkt den Becher auf, schüttet den Restbier+Schaum auf den Boden und gibt den Becher weiter. Peruaner geben gerne Bier aus. Zumindest an Gringos. 😀

Coca – Blätter
Schmecken wie schwarzer Tee riecht. Stehen überall Riesensäcken zum Verkauf. Konnte keine großen Effekte feststellen. Ein bisschen enttäuschend…

DSC04694Dschungelwanderung
Einen Tag während des Zwischenseminars der Freiwilligen in Tingo Maria buchten wir eine Dschungelwanderung mit Führern. Über kleine Pfade ging es in den Dschungel, an Fledermaushöhlen und Kakaoplantagen vorbei. Dort kostete ich das erste mal das superleckere Fruchtfleisch, dass die Kakaobohnen umgiebt. Wir kämpften uns durch den Matsch, während die Affen in den Bäumen schneller vorwährts kamen. Ziemlich beeindruckend.

Entfernungen
Peru hat eine über dreimal größere Fläche als Deutschland. Die Straßen sind jedoch meist nicht die Besten. Trotzdem gewöhnt man sich relativ schnell an Reisen über große Entfernungen. 8 bis 12 Stunden Bus sind ganz normal und gehen dank Nachtfahrten, wenn man denn dort schlafen könnte, schnell vorbei. Lima-Pichanaki-TingoMaria-Lima-Huaraz-Lima legte ich während der drei Wochen per Nachtbus zurück. Schon nen bisschen… 😀

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Strasbourg

Pour longtemps j’ai pensé que Strasbourg comme ville, n’est pas si intéressant, comme ça se trouve si proche de l’Allemagne…Fin novembre, j’ai visité cette ville et j’ai vite changé mon opinion! Là en France, je me  suis rencontré avec Etienne, un vieux pote de mon temps à  Castres. Il m’a montré  Strasbourg, une grande ville quand même mais bien sympathique.DSC04047Avec  ces rues propres et des jolis bâtiments, qui cachent souvent des choses au premier regard. Comme des oiseaux, quittant des disques ou bien des chats qui voudraient bien quitter leur maison. Ça m’a bien manqué de parler le français, manger la cuisine française accompagné avec un vin, et de trainer dans des rues, en écoutant le français partout autour de toi. Comme c’était le temps autour du premier avril, il y avait des marchés de noël partout dans la ville, même un grand spectacle où une des pompeuses bâtiments de la ville a été transformé dans un écran de cinéma…C’est bien claire, que les deux jours se sont déroulés trop vite. Mais comme maintenant, je connais bien la ville de Strasbourg, c’est sûr que j’y vais revenir 🙂