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Dänemark oh Dänemark…

Ein Ferienhaus, Pool, Whirlpool und Sauna, strandnähe! Daraus kann man schon mal was machen. Zusammen mit Hans, Inga, Mark, Dana, Andi und Alina ging es zum Ende der Semesterferien für eine Woche nach Dänemark. Dank Nebensaison ein Riesenhaus zum Top-Preis!

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Kapitel 1 – Die Anreise:
Die Teams waren aufgeteilt:

Renner 1, Alina, Kilian – Start Berliner Tor
Renner 2, Dana, Mark, Inga –  Start Wandsbek
Renner 3, Andi, Hans –  Start mit 1 Tag Verspätung

Renner 1 legt den besseren Start hin und kommt gut und halbwegs ohne Stau über die Radar-Hochbrücke.
Renner 2 liegt zurück und verliert durch den größeren Stau vor der Brücke noch einiges an Zeit.

Plötzlicher Steinschlag bei Renner 1. Kleiner Riss in der Frontscheibe, der immer größer DSC03719wird. Panik bricht aus. Auf der nächsten Raststätte werden die Väter eingeschaltet. Ergebnis: die Scheibe wird uns nicht entgegen fliegen 😀 Renner 1 kann weiterfahren. Von wunderschönen Windenergieanlagen begleitet geht die Strecke schnell um. DSC03721Dann plötzlich taucht es hinter einer Kurve auf: das Meer! Hochstimmung im Renner 1!
Dieser kommt mit großem Vorsprung dank Alinas souveräner Fahrweise ans Ziel. Zeit genug, sich an den Strand zu legen um auf die Anderen zu warten.

Kapitel 2 – Der Whirlpool
Was könnte mit dem Whirlpool los sein, wenn er Atemprobleme und Erkältungen auslöst DSC03747und Silberschmuck und Erkältungen auflöst? 😀 Könnte wohl an der Chlordosierung liegen. Ein Anruf und Poolboy später konnte man sich dann auch wieder halbwegs gefahrlos in den Whirlpool begeben. Nachdem er sich dann in der vorletzten Nacht, als alle schliefen selbstständig gemacht hat und nur mit viel Mut der Poolanwohner bezwungen werden konnte verweigerte er am letzten Tag dann ganz den Dienst. Aber zwischenzeitlich eine echte Bereicherung 😀

Kapitel 3: Riesensalami
Das Dänemark-Einkaufteam hatte sich ganz schön ins Zeug gelegt und dann in Dänemark die dicke Beute präsentiert. Unter anderem eine 2,3 kg schwere Salami! Sieben Personen, 1 Vegetarierin, 7 Tage. Nach Salami S / (6*7) folgt nach 3 im Sinn viel Salami die jeder pro Tag essen musste. Am Ende waren die tapferen 6 erfolgreich, die Salami am Ende.

Kapitel 4: Auf ewig Kind
Mit Renner 3 kam eine alte Konsole mit Supermario!!! Ein Heidenspaß. Sämtliche Versuche, das Spiel durchzuspielen scheiterten. DCIM103GOPRO
Das Konstruieren von Sandburgen, nein Sandfestungen!! Gehört natürlich zum Repertoire eines jeden angehenden Ingenieurs. Leider wich das Wasser (wahrscheinlich wegen unserer überragenden Befestigung) Stück für Stück zurück und ließ unsere Arbeit auf einer Sandbank vorerst unberührt.

Kapitel 5– Der Metalldetektor
Die Suche nach Schätzen ist natürlich immer sehr verlockend. Ausgerüstet mit Metalldetektor und Spaten machten sich Mark und Andi auf den Weg und konnten sogar einiges am Strand bergen. Die größten Fundstücke waren dabei ein kleines Spielzeugauto und eine alte dänische Münze 😉

Kapitel 6 – Die Sterne
Von der großen Zivilisation weitab war der Himmel, wenn er dann mal klar war, wunderherrlich. Sterne über Sterne und mit den Sternschnuppen haben wir uns alle für die nächsten 5 Jahre genug wünschen können. Mal sehen, was da so passiert 😛

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Kapitel 7 – Der hohe Norden
Der letzte Tag war gekommen.  Nach großem Hausputz und dem Verstauen der Koffer in die Autos teilten sich die Gefährten wieder auf. Mit veränderter Platzierung zogen Renner 1 und 3 weiter Richtung Kopenhagen, während sich Renner 2 zurück nach Hamburg machte.
Für mich war aber Dänemark noch nicht ganz vorbei, nächste Station von Renner 2 war der Bahnhof von Randers, von wo ich mich in den Norden nach Aalborg machte.
Dort traf ich mich nach Jahren wieder mit Camilla, einer alten Freundin, die ich einst bei einem Freiwilligendienst in Litauen kennenlernte. Bei einer Tour durch die wunderschöne Stadt Aalborg stellte sich heraus, dass ich ganz schön Glück hatte: Es war der 07.09.2013. Und da die Zahlen 7,9 und 13 in Dänemark wohl ganz besondere Glückszahlen sind, war dieser Tag natürlich auch ein ganz besonderer Glückstag – und Glück an genau dem Tag dort zu sein :D. Hochzeiten überall und sämtliche Glücksspielgeschäfte feierten einen Einnahmepeak.
Am nächsten Tag dann eine weitere Zuerkenntnis: Wenn dänische Männer mit 25 noch nicht verheiratet sind, werden sie gecinnamont – eingezimtet. Zuerst wird ihnen Wasser über den Kopf gegossen, und dann kommt Zimtpulver…

Kapitel 8 – der letzte Teil der Reise
Die Rückfahrt aus Aalborg war dann sogar noch richtig abenteuerlich. Da sich die „schnellen“ internationalen Verbindungen nur an Schaltern kaufen ließen, die aber geschlossen waren buchte ich mit Camillas Hilfe die einzig mögliche Verbindung: Aalborg-Hamburg, 10 Stunden Fahrzeit.  Aber billig :D. Der Zug fuhr eine seltsame Strecke: zuerst gen Süden- doch dann gen Osten, über große Brücken übers Wasser, bis fast vor DSC03868Kopenhagen. Für mich sehr mysteriös. Nach einem Zugwechsel kam dann plötzlich eine Durchsage, dass der Zug bald auf eine Fähre auffährt, und alle Fahrgäste aussteigen müssen. Fähre??? Und es passierte wie angekündigt, und 15 Minuten später befand ich mich auf dem Oberdeck und hatte eine 45 Minuten Bootsfahrt direkt mit dabei 😀 Hat mich schon ein bisschen überrascht. Die Zeit ging dafür umso schneller vorbei! Und so endete dann ein richtig cooler Dänemarkurlaub. =)

About Scotland

It was time to… travel again! After my fourth semester and 4 weeks of work experience my holidays began for real! The perfect opportunity to follow my family on a trip to Scotland. I took a flight Hamburg-Amsterdam-Glasgow together with my little brother. His last trip before his year abroad in Peru. After some hours of flight, we finally reached our final destination in Glasgow where our parents waited for us. Too tired to do a lot, we went to bed early. The next morning we ambled a tittle through Glasgow, then we started our tour northwards.

Rainbow

Oban was the next point on the map. During our way, we drove by a beautiful lake – found a place for a coffee, and saw the most amazing rainbow!
Oban itself is a little town with a charming harbor-area and a pretty good fish-restaurant with fresh fish and seafood! A good decision to take a seafood-platter there!
After two nights in a bed and breakfast and some hiking trips, we moved on to the well-known Isle of Skye. There, of course we hiked a lot through the incredible landscape, on high plateaus, in the clouds, sometimes with lots of biting midges, with rain and sun.
And sheep, sheep everywhere. And sometimes cows. Not forgetting the bulls. One day on trip, my little brother pulled the attention of one of them while taking a picture. But he survived :P. I don’t have to talk about the seagulls, a pictures says more!
After 3 days on the island we moved on to Pitlochry, where we spend a night and said good-bye to my little brother, who went home after a week.

Brothers

The next day, with a person less, we went up to a little fisher-town called Buckie where had a pretty remote log cabin on a hill with a perfect spot over the coast. After a week with an everyday full English-breakfast, it was a nice change to have simple and light breakfast in the morning again :P. The weather got better, we could even spend some days on the beach, where we saw some dolphins far away. To get them closer, we decided to do a boat tour – and we were really lucky: Not even 30 minutes on bord, a group of dolphins was around us, cheering everyone up with crazy jumps. What a great experience to see these amazing animals so close! The same day we discovered a seal colonie with really lazy seals…they seemed to have a pretty relaxed life!

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Like always, time went on so fast, and after a trip to Aberdeen and Edinburgh, we ended our Scotland trip in Glasgow, where it began. Scotland with its beautiful landscape and nature is definitely worth to discover!

Ach wie schön ist Asturien!!!

Nach der stressigen Klausurenphase zum Ende des zweiten Semesters kam ein Urlaub mit meinen Eltern und meinem kleinen Bruder genau richtig. Für fast 2 Wochen ging es nach Asturien – Nordspanien. Nach einer langen Flugreise von Hamburg über Frankfurt nach Bilbao war das Ziel aber noch nicht erreicht: ein kleines Ferienhäuschen in Picones bei Nueva.  Kennt natürlich keiner (ein kleines Kuhdorf – wortwörtlich 😀 ).  Nachdem wir gerade aus Bilbao rausgefahren sind, kam schon die erste Attraktion: Eine riesige Brücke über den Rio Ibaizabal, die man als Autofahrer nur per Gondel überqueren konnte. So schwebten wir kurze Zeit später mit dem Auto einige Meter über der Wasseroberfläche – Auch mal ein Erlebnis.
Nach 200km und mehreren Stunden Fahrt Richtung Westen erreichten wir also das kleine Ferienhaus – eines von ca. 10 Häusern in diesem „Ort“. Starker Kontrast zu Hamburg – perfekt zur Erholung ;).

Da der Tag fast vorüber war, schafften wir nur noch eine kurze Erkundungstour zu unserem kleinen Traumstrand fast vor der Tür 🙂 Am  folgenden Tag wurde aus der Erkundungstour eine Erkundungswanderung und so folgten wir immer wieder Stecken des „Camino de Santiago“, dem Jakobswegs und kamen so über Berge, Kuhwiesen und Gestrüpp an steilen Felsküsten und schönen Stränden vorbei. Eine wirklich atemberaubende Landschaft, die so grün und voller Leben (sehr oft Kühe 😉 ) ist, das man sich gar nicht in Spanien glaubte.

Die nächsten Tage verbrachten wir dann bei den dazu perfekten Temperaturen entweder…

…an Stränden mit PicNic, Grillen, schwimmen, angeln(auch wenn ein kleiner Erfolg erst
mit einer neu angeschafften Harpune kam 😀 ) und… Kunst aus Strandgut bauen 😉

…oder aber in den Bergen: die „Picos de Europa“. Bei der ersten Wanderung kämpften wir uns lange Zeit durch Wiesen mit Pferden, Kühen und (zum Entsetzen meiner Mutter ;)) Bullen. Nach langem steilem Aufstieg auf einen hohen Gipfel, in der Hoffnung eine wunderschöne Aussicht zu haben, standen wir plötzlich in aufziehenden Wolken. Weiter als 50 m konnte  man nicht mehr gucken, jedoch noch ausreichend, um ebenso plötzlich über 30 Geier etwas über uns aufzuschrecken, die als wir uns näherten majestätisch das Weite suchten ;).

Natürlich ging es auch zu einigen größeren Städten in der „nahen Umgebung“ :  Asturiens Hauptstadt Oviedo  und die größere Hafenstadt Gijon. Dank mangelnder Englischkenntnisse auf Seiten der spanischen Bevölkerung 😀 konnte ich direkt mein Uni-Sprachkurs-Gelerntes anwenden :D. Jedoch hatten wir das Thema Friseur noch nicht behandelt und so wurde der dortige Besuch recht lustig und ein bisschen kurz für meine Haare, aber natürlich unvergesslich :P.

Ebenso unvergesslich bleibt auch eine Fischverkäuferin in einem Supermarkt nahe der Picos de Europa:
Da mein kleiner Bruder eine Paella zubereiten wollte, trafen wir beim Einkaufen auf sie: die lustigste und großzügigste Verkäuferin Spaniens ;).  Ich konnte als Anfänger natürlich nur das gröbste ihrer Sätze verstehen, aber der 20 Minuten Einkauf verlief ungefähr so: Nachdem mein Bruder und meine Mutter der Verkäuferin unser Vorhaben auf Spanisch mitteilten, war direkt Sympathie auf beiden Seiten geweckt. Es folgte ihrerseits eine lange Erklärung über die nötigen Zutaten. Natürlich bejaten wir ihre Frage, ob sie uns eine 4-Leute Menge zusammenstellen dürfte. So fing sie also an, wog die verschiedenen Muscheln, Garnelen etc. ab und legte breit grinsend danach immer noch eine Hand obendrauf. Wir waren wie wild am Lachen und sie hatte anscheinend auch ihren Spaß mit uns 😀   Dass sie, nachdem sie uns schon eine Packung mit kleinen eingelegten Sardinen zur Vorspeise geschenkt hatte, uns nochmal zur Kasse folgte, um uns noch die richtigen Kräuter nachzureichen war dann auch nicht mehr verwunderlich J. Ebenso, dass die Paella abends göttlich war!

Wo wir schon bei freier Kost sind: ganz in der Nähe von unserem Wohnort wurde das alljährliche Cidra-Festival (Cidra= Apfelwein :)) abgehalten ( mit 3000 Liter frei-Cidra 😉 ) . Cidre, das Topgetränk in der Region von Asturien, wir immer aus gut einem Meter Höhe in die Gläser eingeschüttet, damit während des Falls Luft an ihn kommt und sich der Geschmack verändert – verrückt!
Anfangen sollte der Spaß um 6 Uhr. Also es ging um 8 Uhr los (Spanien halt 😀 ): Vor der Bühne versammelten sich immer mehr Leute und die Cidra-Fässer wurden angerollt. Es wurde immer voller, die tausenden Menschen, ob jung oder alt, auch. Die Stimmungsmacher auf der Bühne schmissen einen spanischen Hit nach dem Anderen – ein wahres Spektakel 😉 und lecker frei-Cidra für alle 🙂 !

Der Urlaub näherte sich leider wieder dem Ende, doch bevor es so weit war, gab es ein kleines Volunteer-Wiedersehen nach ziemlich genau 3 Jahren: mit viel Glück bekam ich das letzte Busticket nach Bilbao und 4 Busstunden später traf ich Nerea wieder, die wie ich vor 3 Jahren bei einem Litauen-Freiwilligendienst teilgenommen hat. Sie kam mit ihrer kleinen Schwester auch per Bus und zusammen verbrachten wir einen super lustigen Tag in Bilbao, wirklich eine wunderschöne Stadt. Nachdem ich die Nacht in einer Jugendherberge (mit etwas Glück das letzte freie Bett bekommen 😀 – mein Glückstag also 😉 ) verbrachte, traf ich mich mit meiner Familie am Flughafen.

Dort spielte sich dann leider ein kleines Drama ab: ich bekam meine beiden Angeln nicht durch die Kontrolle mit ins Handgepäck und musste sie in eine Mülltonne werfen… Na ja jetzt freut sich bestimmt ein spanischer Flughafensicherheitsbeamter über eine neue Ausrüstung :D:D. Esto es.

Und damit ging ein super Urlaub zu Ende, am nächsten Tag begann mein Praktikum in Rheine…

Für mehr Fotos: Ach wie schön ist Asturien!!! weiterlesen

Eine Reise zum Erdmittelpunkt

Einmal zum Erdmittelpunkt ohne wieder zurück

Die grobe Reiseroute 😛

6400km, quasi einmal zum Mittelpunkt der Erde. Diese Strecke legte ich während meiner allerersten Semesterferien zurück. Nachdem wir am 6.Februar, also vor gut 2 Monaten die letzte Klausur in Zell und Mikrobiologie geschrieben haben (auf die Ergebnisse warten wir immer noch), konnten die Ferien losgehen. Beziehungsweise, das Kofferschleppen von meiner alten WG in Hamburg Horn ins Studentenwohnheim Berliner Tor, wo ich nun ein schickes Zimmer bezogen habe =). Nach 3 Tagen in meiner neuen Bude, musste ich dann aber wieder Koffer packen, denn meine erste Reise begann mit einem Trip zu Kathi nach Jena. Das kalte Wetter nutzen wir dort mit Schlitten fahren und im Bett bleiben sehr sinnvoll =). Weil Kathi noch für ihre Klausuren lernen musste, hatte ich für einen Tag Zeit Jan in Erfurt zu besuchen. Dort war es allerdings auch kalt 😛
Nach 4 Tagen im Osten ging es für mich zurück nach Hamburg. Dort startete am 13. Februar dann eine Reise der Superlative :P. Zusammen mit Alina, Dana und Mark ging es per Zug nach Kiel, um von dort eine Kreuzfahrt nach Oslo zu starten. Wie man auf die Idee kommt eine Kreuzfahrt nach Oslo zu machen? Ganz einfach, in dem man sie über einen Gutscheincode, den wir im Internet fanden kostenlos bekommt  :P.
In Kiel angekommen, deckten wir uns erst einmal mit Lebensmittel für die nächsten Tage ein, und waren dann froh, als mit unseren Tickets alles geklappt hat und wir an Board der „Fantasy“ standen. Nach der ersten Nacht in bequemen Kabinen erreichten wir dann am nächsten Tag pünktlich Norwegens Hauptstadt Oslo, wo wir ein bisschen Aufenthalt hatten, bevor das Schiff mit uns wieder den Hafen verlies. Nach noch einer Übernachtung erreichten wir am Mittwoch dann wieder Festland und waren froh, dass die „Fantasy“ weder auf Grund gelaufen ist, noch gebrannt hatte (Kreuzfahrten sind heutzutage nun mal gefährlich :P).


Die Pannen kamen dann am darauffolgenden Tag: Zusammen mit Mark und Tim ging es per Auto Richtung Dortmund. Leider hatte Marks Kiste Probleme mit der Batterie und wir kamen ums Anschieben zum Starten des Motors nicht herum(was bei 3 starken Jungs ja natürlich kein Problem war 😉 ).  In Dortmund erwartete mich dann mein alter Schulfreund Stello. Zu zweit ging es per Zug weiter nach Köln, um dort Weiberfastnacht mit unserer alten Clique zu feiern. Dies fiel leider aufgrund von „Kommunikationsproblemen“ 😀 flach und so fuhr ich am selben Abend weiter zu meinen Großeltern in der näheren Umgebung von Köln. Wie so oft in meiner Kindheit konnte ich es mir dort wieder gut gehen lassen, und mich von dem „vielen Stress“  erholen :P. Leider war es auch dort zu kalt, der Angel See war zugefroren. Schlecht für meinen Opa und mich, gut für die Forellen 😛
Ein paar Tage später  fuhren wir zusammen zu meiner Tante nach Bonn, ihren Geburtstag und gleichzeitig Karneval feiern.  Nach viel Feierei und genug Bonbons kehrten wir dann abends zurück nach Rheine! Neun Tage verbrachte ich dort, aber ich weiß schon gar nicht mehr, was ich in diesen 9 Tagen gemacht habe, außer mich mit meinen Freunden zu treffen und zu feiern 😀
Am ersten März dann war es wieder Zeit für Hamburg, und zusammen mit meinen Eltern und ner Menge Sachen für mein neues Zimmer dort ging es also zurück. Die Tage dort verbrachten wir durch Hamburg und Ikea spazierend, essend und Zimmer einrichtend 😀
Dann, in der letzten Woche meiner Ferien kam es zur Hauptreise:  Kathi kam nach Hamburg und zusammen flogen wir nach Frankreich! Natürlich ging es via Paris nach Toulouse und von dort aus weiter nach Castres. Eine Woche lang wohnten wir in meinem alten Appartement mit den neuen Volunteers. Es war sehr lustig, wie viel und doch wie wenig sich im letzten halben Jahr in Castres getan hat. Das Appartement ist durch die drei Bewohnerinnen natürlich merklich aufgeblüht :D. Zum ersten Mal war ich als Gast in meinem „Ex-Haus“ und „musste“ auf dem Sofa schlafen 😉 Mein altes Zimmer wurde von Magdalena übernommen, der Freiwilligen die nach mir in der Ludotheque arbeitet.  Zusammen mit ihr, Kathi und oft mit Kathis Nachfolgerin Friedi, unternahmen wir das, was man in Castres so unternehmen kann: in den Irish Pub gehen, über den Markt schlendern, zusammen den französischen Käse genießen, essen gehen etc.
Natürlich kam es zu einigen Wiedersehen mit unserem alten Leben dort hinten. Während eines Tages überraschte ich die Kinder, Betreuer und meinen alten Chef der Ludotheque.Ich war froh, dass die Kinder mich nicht vergessen hatten und es war wirklich einfach nur toll wieder einen ganzen Tag das alte Erlebte neu zu leben:  mit den Kindern rumalbern, Fußball spielen, sie in die Luft werfen 😀 und französisch sprechen =). Während der Abende im Irish Pub trafen wir uns wieder mit unseren alten Castres-Freunden und hatten Spaß, als ob wir nie weg gewesen wären. Wenn man in Castres ist, kommt man natürlich um die alte Nem-Tradition nicht rum. Zusammen mit Jerome, Kathi und Maggi gingen wir also zum Vietnamesen und ließen uns wie so oft die „Canard ananas“ bzw. „Canard lichi“ schmecken =). Ich stattete meinem alten Leichtathletikverein  „Tarn Sud Athlé“ einen Besuch ab und konnte mit meinen alten Teamkammeraden eine schöne Serie 4x3x300m laufen als wär es ein ganz normaler Tag vor gut einem Jahr =D.
Lustiger weise war zur gleichen Zeit wie Kathi und mir auch Marie, die Ex-Freiwillige aus Toulouse in ihrer alten Stadt zu Besuch, und so verbrachten wir unsere letzten 2 Tage mit ihr zusammen in Toulouse. Wir hatten natürlich bestes Wetter und machten ein Picknick auf einem hohen Berg in der Nähe der Stadt, wie es sich für Franzosen gehört. Mit perfekter Aussicht tauschten wir alle möglichen Neuigkeiten aus, genossen Wein und Sonne und lobten den Europäischen Freiwilligendienst :).
Dann war Kathis und meine Frankreichreise auch wieder vorbei und am Sonntagabend landeten wir in Hamburg.  Damit ging eine „semaine extraordinaire“ zu Ende. Eine Woche, wie wir sie vor einem Jahr nicht anders geführt hätten =).

 

 

Mit einem gemütlichen Sushi + Dr. House-Abend avec Kathi gingen also meine ersten Semesterferien gut genutzt zu Ende und Montagmorgen begann die Uni wieder…

Wenn im Sommer dann die längeren Sommersemesterferien kommen, schaffe ich es vielleicht ganz auf die andere Seite der Erde zu kommen, und nicht nur zum Mittelpunkt 😉 auch wenn ich befürchte, dass mir ein Praktikum dazwischen kommen wird 😀

 

 

 

 

Diese Diashow benötigt JavaScript.

 

PS:
Unter großem Druck eines kommunistischen Kängurus verweise ich noch auf den Blog http://sve-moulin-des-sittelles.blogspot.de/2012/03/un-voyage-dans-le-temps.html von Kathi, mit einem schönen Artikel und noch mehr Bildern zu unserem Urlaub nach Frankreich =)