Machu Picchu

Nach gut einer Woche in der Region von Cusco, machte ich mich auf den Weg nach Machu Picchu, um eines der “Weltwunder” zu bestaunen.

Schon die erste Etappe war spannend:
Per Transporter ging es von Cusco aus 7 Stunden bis nach Hydroelectrica, der Ausgangspunkt einer Wanderroute, um nach Aguas Caliente zu kommen. Aguas Caliente ist ein kleines Städtchen in der Nähe von Machu Picchu. In Hydroelectrica startete eine Route entlang von Bahngleisen (man  hätte das ganze auch per Zug zurücklegen können aber das wär ja langweilig gewesen ;D ), eine wirklich schöne Route über Brücken, am 20140727-DSC05735Dschungelrand entlang, neben einem Fluss, während man an einigen Stellen weit über einem schon die ersten Terassen der alten  Inkastadt sehen konnte. Da wir erst relativ spät mit dem Transporter ankamen, wurde es zum Ende der Wanderung langsam düster, bis es dann ganz dunkel war. Zum Glück hatte ich an eine Taschenlampe gedacht.

Es puis, en entrant dans l’obscurité,
les nuages en haut,
la jungle autour,
on entre dans le silence

In Aguas Caliente  dann der Touri-Schock. Aber das war ja abzusehen :D. Nach einer Nacht im Hostel machte ich mich am nächsten Morgen um 5 Uhr auf den Weg. Per Bus (man hätte auch gaaaaanz viele Treppen laufen können, aber das war mir zu früh :D ) fuhr ich zum Eingang von Machu Picchu. Nach ein bisschen anstehen machte mich auf den Weg zum Wayna Picchu, einem Berg, von dem man eine super Aussicht auf die Ruinen hat. Dort konnte ich dann den Treppen nicht entkommen ;D.
Im Anschluss machte ich eine 3-Stündige Wanderung zu abgelegenen Ruinen, ich wollte mich noch nicht so in das Touristenmeer stürzen. Bei der Wanderung traf ich dann tatsächlich auch auf niemanden, bis auf Treppen :D.
Nach der Wanderung schnappte ich mir noch einen Guide, der mich eine Stunde durch Machu Picchu führte und mir die wichtigsten Dinge erklärte. (Was ganz gut war, ansonsten sieht man nur Steine und Mauern…)20140728-DSC05753
Am Abend machte ich mich dann an den Abstieg, diesmal ohne Bus aber mit Treppen und war dann abends ziemlich schnell und k.O. im Bett.
Am folgenden Tag gönnte ich mir noch ein heißes Thermalbad und machte mich dann auf dem Rückweg nach Cusco. Von dort nahm ich direkt einen Nachtbus nach Puno, einer Stadt am Rande des Titicacasees, wo ich mich zum Mittagessen  mit meiner Familie wiedertraf. Dort musste ich dann Abschied nehmen, denn für mich ging meine Reise zurück nach La Paz.

 

Peru-Trip

Nach viel zu langer Zeit mal wieder ein Eintrag, leider ist mein Internet zu Hause gerade auf Reisen, sodass ich von meinen Reisen nicht berichten konnte. Nun habe ich mich mal ins Internetcafé gequaelt und berichte von hier :D…

Nach ein paar Tagen in La Paz machte ich mich auf nach Peru. Per Nachtbus ging es von La Paz nach Cusco. Dort traf mich mit meiner Familie zum Fruehstueck, sie war auch gerade in Cusco und kurz vor Aufbruch zu ihrer Macchu Piccu – Tour. Die folgenden Tage verbrachte ich in Cusco und Umgebung, machte ein paar Tagestouren zu verschiedenen alten Inkasteinzeugs und lernte dabei immer wieder coole und verrueckte Leute kennen :)

 

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Schneegestöber auf dem Cumbre

Bevor ich von meiner kleinen Peru-Reise berichte, noch ein paar Fotos von einem Cumbre-Abenteuer. Gemütliches Schlittenfahren ist doch nichts gegen Abfahrten in einem LKW-Reifen auf 4700m Höhe :D

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Und plötzlich war ich da…

Die letzten Wochen in Deutschland verflogen unglaublich schnell. Nach der letzten Klausur verblieben sechs Tage mit Feierei, Finale, Auszug aus dem Wohnheim, und vielen Abschieden.
Die Reise nach La Paz war natürlich anstrengend: Als ich von Frankfurt über Madrid und Lima nach 25 Stunden am Flughafen in El Alto ankam, war ich erstmal platt. Auch die Höhenluft war merkbar, wenn auch nicht allzu stark wie erwartet.
Am Flughafen wartete schon ein Taxifahrer, der mich bis zu meiner Wohnung in La Paz brachte. Dort die Überraschung: Ich wohne wieder ganz oben im 17. Stock! Die recht große Wohnung teile ich mir mit 2 netten Bolivianern und einer Katze. Ich bin gespannt, wie sich das WG-Leben so entwickelt.
Nach 2 Tagen in La Paz kann ich schon ein kleines Fazit ziehen:
-Es ist kalt. Zumindest, wenn man aus Deutschland sommerliche Temperaturen gewöhnt ist.
-Es ist billig. Da macht das Essen natürlich umso mehr Spaß J
-Es lässt sich gut feiern gehen. Wenn man die richtigen Orte oder Leute kennt.

Mehr in Kürze !

Das ist Peru !

Noch nie habe ich innerhalb von 3 Wochen so viele Abenteuer erlebt, wie in Peru!
Hier eine kleine Zusammenstellung, alphabetisch sortiert (zeitlich durcheinander :D )

Anreise
Die Reise von Hamburg-Amsterdam-Lima verzögerte sich um 12 Stunden, da sich meinDSC04357 Flug von Hamburg verspätete und der in Amsterdam nicht wartete. Nach Umbuchung fand ich mich in Madrid innerhalb einer 7 Personen-Gruppe wieder, die alle das selbe Problem hatten. Nach kleinem Gepäck-Chaos hatten wir dann noch eine schöne Zeit und Gratisessen zusammen, bevor wir, endlich in Lima angekommen, auseinandergingen.

Bier
Ein bisschen über Deutschland weiß jeder Peruaner. Zum Beispiel über Schalke, Bayern und Hamburg. Dank der Peruanischen Nationalspieler Farfan, Pizarro und Guererro. Desweiteren sind sie davon überzeugt, dass das Bier in Deutschland erfunden wurde. In Dicsos wird Bier immer zusammen getrunken. Einer kauft eine Flasche, die dann samt Becher im Kreis rumgegeben wird: Man gießt einen Schluck in den Becher, gibt die Flasche weiter, trinkt den Becher auf, schüttet den Restbier+Schaum auf den Boden und gibt den Becher weiter. Peruaner geben gerne Bier aus. Zumindest an Gringos. :D

Coca – Blätter
Schmecken wie schwarzer Tee riecht. Stehen überall Riesensäcken zum Verkauf. Konnte keine großen Effekte feststellen. Ein bisschen enttäuschend…

DSC04694Dschungelwanderung
Einen Tag während des Zwischenseminars der Freiwilligen in Tingo Maria buchten wir eine Dschungelwanderung mit Führern. Über kleine Pfade ging es in den Dschungel, an Fledermaushöhlen und Kakaoplantagen vorbei. Dort kostete ich das erste mal das superleckere Fruchtfleisch, dass die Kakaobohnen umgiebt. Wir kämpften uns durch den Matsch, während die Affen in den Bäumen schneller vorwährts kamen. Ziemlich beeindruckend.

Entfernungen
Peru hat eine über dreimal größere Fläche als Deutschland. Die Straßen sind jedoch meist nicht die Besten. Trotzdem gewöhnt man sich relativ schnell an Reisen über große Entfernungen. 8 bis 12 Stunden Bus sind ganz normal und gehen dank Nachtfahrten, wenn man denn dort schlafen könnte, schnell vorbei. Lima-Pichanaki-TingoMaria-Lima-Huaraz-Lima legte ich während der drei Wochen per Nachtbus zurück. Schon nen bisschen… :D

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